Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung geht auf den Mangel an Fachkräften in Deutschland ein. Im aktuellen Fachkräftemigrationsmonitor gab über die Hälfte der befragten Unternehmen an, in 2021 mit zu wenigen qualifizierten Arbeitskräften zu rechnen. Dabei spielt der demografische Wandel eine große Rolle. Wie sich Corona auf den Bedarf und die Zuwanderung von Fachkräften in Deutschland auswirken wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Bislang setzen Unternehmen darauf, neue Mitarbeitende auszubilden und vorhandenes Personal weiterzuqualifizieren. Weniger als ein Fünftel der befragten Unternehmen rekrutiert Fachkräfte aus dem Ausland.

Laut dem Migrationsexperten Mayer soll das im letzten Jahr beschlossene Fachkräfteeinwanderungsgesetz und die „Talentpartnerschaften“ im EU-Migrationspakt neue Perspektiven eröffnen: „Gerade im Ausbildungsbereich bedürfe es internationaler Kooperationen, um die Vereinbarkeit ausländischer Berufsbildungssysteme mit dem der Bundesrepublik zu steigern. Deutschland könne international ein Vorreiter für transnationale Ausbildungspartnerschaften werden.“

https://www.bertelsmann-stiftung.de/de/themen/aktuelle-meldungen/2021/januar/trotz-corona-unternehmen-rechnen-auch-fuer-2021-mit-fachkraefteengpaessen

https://www.oecd.org/berlin/presse/talent-attractiveness-29052019.htm