„Ausbildung im regulären Betrieb muss für junge Menschen mit Behinderungen die Regel werden und nicht die Ausnahme sein wie heute. Das ist gemeinsame Aufgabe für Wirtschaft, Reha-Träger und Schulen.” sagt Matthias Rösch, Beauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Landes Rheinland-Pfalz auf der 61. Konferenz der Beauftragten für Menschen mit Behinderung am 15. und 16. März 2021. Unter dem Motto “Berufliche Bildung” trafen sich online auch die Bundesarbeitsgemeinschaft für Rehabilitation, das Deutsche Institut für Menschenrechte sowie Vertreter und Vertreterinnen aus Wissenschaft und Verwaltung. Sie fordern den Auf- und Ausbau eines Berufsbildungssystems, das in seinen Rahmensetzungen die Belange von Menschen mit Behinderung berücksichtigt. “Die Vielfalt von Menschen und ihre Potenziale” sollen als Chance in der Berufswelt begriffen werden.

Das BIBB (Bundesinstitut für Berufsbildung) hat berufsspezifische Musterempfehlungen für fünf Ausbildungsbereichte geschaffen. Wenn aufgrund der Behinderungen bei Jugendlichen eine Berufsausbildung nach der gültigen Ausbildungsordnung nicht möglich ist, müssen Ausbildungsgänge so angepasst werden, dass sie den besonderen Bedingungen behinderter Auszubildender gerecht werden. “Mit der Verabschiedung von Rahmenregelung und Musterempfehlungen ist ein großer Schritt gelungen, um für jene Menschen das gesellschaftliche Teilnahmegebot umzusetzen, für die aufgrund Art und Schwere ihrer Behinderung eine Ausbildung in einen ‚regulären‘, staatlich anerkannten Ausbildungsberuf nicht in Frage kommt”, erklärte BIBB-Präsident Friedrich Hubert Esser.

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