Um Auszubildende für die Arbeitswelt der Zukunft fit zu machen, lösen neue Ausbildungsinhalte die bisherigen Ausbildungsstandards der 90er-Jahre ab. Die vier modernisierten sogenannten Standardberufsbildpositionen: „Digitalisierte Arbeitswelt“, „Umweltschutz und Nachhaltigkeit“, „Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit“ sowie „Organisation des Ausbildungsbetriebes, Berufsbildung, Arbeits- und Tarifrecht“ sollen ab sofort während der gesamten Ausbildung vermittel werden, empfiehlt der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Zu den Mindestinhalten für alle Ausbildungsberufe zählen dabei besonders „der bewusste Umgang mit digitalen Medien und Daten, kommunikative und soziale Kompetenzen sowie gesellschaftliche Vielfalt und gegenseitige Wertschätzung“, auch „der vorausschauende Umgang zur Verbesserung nachhaltigen Handelns unter Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Aspekte im eigenen Arbeitsumfeld“.

Hintergrund sind neue Anforderungen an Betriebe durch den Strukturwandel, auch veränderte Kundenwünsche einer sich wandelnden vielfältigen Gesellschaft. Die neuen Ausbildungsinhalte dürften „den medialen, sozialen und umweltorientierten Interessen vieler junger Menschen entgegen“ kommen, so der Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB), Friedrich Hubert Esser und damit zur Attraktivität der Berufsaubildung beitragen.

Ab August 2021 treten die neuen Verordnungen in Kraft, die duale Ausbildungsberufe neu regeln wird.

 

Zur vollständigen Pressemitteilung geht es hier:

https://www.bibb.de/de/pressemitteilung_135573.php

Für weitere Informationen und eine praktische Umsetzungshilfe für die Reihe „Ausbildung gestalten“ bitte hier klicken:

http://www.bibb.de/dokumente/pdf/HA_Erlaeuterungen-der-integrativ-zu-vermittelnden-Fertigkeiten-Kenntnisse-und-Faehigkeiten.pdf

Die Empfehlung des BIBB-Hauptausschusses kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:

http://www.bibb.de/dokumente/pdf/HA172.pdf